Die Schweiz rüstet für den Drohnenkrieg
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Berge Bevölkerungsschutz Draussen Magazine nachrichtenticker.ch Natur News Orte Regionen Schweiz Schweiz Sicherheit sicherheit.ch Städte Themen Verbreitung
Drohnen haben die Kriegsführung innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert. Was einst vor allem der Aufklärung diente, kann heute beobachten, stören, Ziele markieren oder selbst Wirkung entfalten. Die Schweizer Armee reagiert nun deutlich auf diese Entwicklung: Das VBS macht Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik zu einem strategischen Schwerpunkt, schafft ein neues Zentrum für unbemannte Systeme, baut ein eigenes Drohnenbataillon auf und richtet die Ausbildung neu aus.
Dahinter steht eine Erkenntnis, die weit über das Militär hinausgeht: Kleine unbemannte Fluggeräte können auch kritische Infrastruktur, Flughäfen oder Energieanlagen vor neue Sicherheitsprobleme stellen.
Am 27. August 2026 hat das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport seine neue Stossrichtung vorgestellt. Das Ziel ist nicht lediglich, mehr Drohnen zu beschaffen. Die Technologie soll wesentlich schneller entwickelt, erprobt, eingeführt und innerhalb der Armee verbreitet werden als bisher.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Nach Einschätzung des VBS haben Drohnen und Robotik, zusätzlich beschleunigt durch künstliche Intelligenz, die moderne Kriegsführung verändert. Gleichzeitig stellt der Bund eine Zunahme von Drohnenflügen über militärischen und kritischen Infrastrukturen in der Schweiz fest.
Damit wird aus einem technologischen Trend eine sicherheitspolitische Aufgabe.
Vom Spezialgerät zum alltäglichen Instrument
Drohnen sind im militärischen Bereich längst keine exotischen Systeme mehr. Moderne Streitkräfte setzen unterschiedlichste unbemannte Plattformen ein – von kleinen Geräten für die unmittelbare Aufklärung bis zu grossen Systemen, die während vieler Stunden in der Luft bleiben können.
Der Krieg in der Ukraine hat diese Entwicklung besonders sichtbar gemacht. Dort zeigt sich, wie wichtig laufende Aufklärung aus der Luft geworden ist und wie schnell sich technische Lösungen verändern. Systeme, die heute funktionieren, können schon wenige Monate später durch neue Gegenmassnahmen eingeschränkt werden.
Genau darin liegt eines der Probleme klassischer militärischer Beschaffung. Ein grosses System wird normalerweise über Jahre geplant, evaluiert, bestellt und eingeführt. Bei Drohnen kann ein solcher Zyklus zu langsam sein.
Das VBS will deshalb künftig gezielter in kleineren Stückzahlen und in kürzeren Zyklen beschaffen. Bewährte Systeme sollen schneller in die Truppe gelangen und aufgrund der Erfahrungen aus dem Einsatz weiterentwickelt werden.
Das ist für die Schweizer Armee ein bemerkenswerter Schritt. Nicht nur eine neue Technologie wird eingeführt – auch die Art, wie diese Technologie entwickelt und beschafft wird, verändert sich.
Ein neues Zentrum soll Militär und Forschung zusammenbringen
Das Herzstück der neuen Strategie ist das Zentrum Unbemannte Systeme VBS. Es soll als zivil-militärische Drehscheibe für Drohnen und Robotik funktionieren.
Geplant sind zwei wesentliche Teile: ein Tech Hub sowie ein militärisches Kommando.
Im Tech Hub sollen die Bedürfnisse der Truppe, die technologische Kompetenz von armasuisse sowie das Wissen von Hochschulen, Start-ups und Industrie zusammengeführt werden. Neue Lösungen sollen nicht jahrelang isoliert entwickelt werden, sondern möglichst früh unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Das militärische Kommando übernimmt dagegen Versuch und Ausbildung. Erfahrungen aus der Truppe sollen anschliessend wieder zurück an Entwickler, Wissenschaft und Industrie gelangen.
Damit entsteht ein Kreislauf: entwickeln, testen, einsetzen, Erfahrungen sammeln und verbessern.
Dieser stärkere Austausch zwischen Behörden, Einsatzorganisationen und Technologieanbietern ist auch ausserhalb der Armee sichtbar. Bei der Suisse Public 2026 standen neue Sicherheits-, Infrastruktur- und Technologielösungen für den öffentlichen Sektor im Mittelpunkt. Gerade bei rasch fortschreitenden Technologien wird die Verbindung zwischen Anwendern und Entwicklern zunehmend wichtiger.
Das neue VBS-Zentrum soll deshalb nicht ausschliesslich für das Militär arbeiten. Nach Angaben des Departements soll es auch anderen Bundesstellen, Kantonen und Blaulichtorganisationen offenstehen.
Ein eigenes Drohnenbataillon ab 2028
Besonders sichtbar wird die neue Ausrichtung mit dem geplanten Drohnenbataillon.
Ab 2028 soll die Schweizer Armee einen eigenen Verband für Aufklärung, Wirkung und Abwehr mit Drohnensystemen einsetzen. Damit werden unbemannte Systeme organisatorisch deutlich stärker verankert als bisher.
Gleichzeitig entsteht eine eigene Drohnen-Rekrutenschule. Dort sollen die notwendigen Kompetenzen systematisch aufgebaut und das spätere Bataillon mit ausgebildeten Angehörigen versorgt werden.
Die Armee will das Wissen allerdings nicht auf diesen einen Verband beschränken. Drohnenkompetenz soll breiter in der Truppe verankert werden.
Gerade das Schweizer Milizsystem könnte dabei einen Vorteil besitzen. Viele Armeeangehörige arbeiten zivil in Informatik, Ingenieurwesen, Elektronik, Forschung oder anderen technologischen Bereichen. Das VBS will dieses Wissen ausdrücklich nutzen.
Damit verändert sich auch das Bild des militärischen Spezialisten. Bei modernen unbemannten Systemen zählen nicht nur fliegerische Fähigkeiten. Software, Datenübertragung, Sensorik, Elektronik, künstliche Intelligenz und technische Improvisationsfähigkeit gewinnen an Bedeutung.
Drohnenabwehr wird genauso wichtig wie Drohnen selbst
Wer eigene Drohnen einsetzen kann, ist noch lange nicht gegen fremde Drohnen geschützt.
Die Abwehr ist technisch anspruchsvoll. Ein unbekanntes Flugobjekt muss zuerst überhaupt entdeckt und eingeordnet werden. Danach muss geklärt werden, ob eine tatsächliche Gefahr besteht und welche Stelle zuständig ist.
Hinzu kommt die enorme Bandbreite möglicher Systeme. Eine kleine handelsübliche Drohne stellt andere Anforderungen als ein grösseres militärisches Fluggerät. Eine universelle Lösung für sämtliche Bedrohungen gibt es deshalb kaum.
Das VBS investiert aus diesem Grund parallel in eigene Drohnen und in Systeme zu deren Abwehr. Erste Abwehrsysteme sind nach Angaben des Departements bereits eingeführt. Mit dem Rüstungsprogramm 2027 sollen zusätzliche Mittel für den Schutz weiterer Infrastruktur und Verbände sowie für die Ausrüstung des neuen Bataillons folgen.
Die Herausforderung besteht auch wirtschaftlich darin, Abwehrmassnahmen in einem vernünftigen Verhältnis zur Bedrohung zu halten. Eine vergleichsweise günstige Drohne darf nicht automatisch einen unverhältnismässig teuren Abwehreinsatz erzwingen.
Deshalb werden neben klassischen Luftverteidigungsmitteln zunehmend auch elektronische und andere spezialisierte Abwehrverfahren untersucht. Welche Mittel eingesetzt werden können, hängt jedoch stark von Situation, Luftraum und rechtlicher Zuständigkeit ab.
Wer darf eine Drohne überhaupt stoppen?
Genau diese Zuständigkeit ist in der Schweiz noch nicht abschliessend geklärt.
Heute können verschiedene Behörden und Stellen sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen mit einer Drohnensituation konfrontiert werden. Die Möglichkeiten, darauf zu reagieren, unterscheiden sich jedoch.
Das VBS hat deshalb eine interdepartementale Arbeitsgruppe eingesetzt. Sie überprüft die bestehenden rechtlichen Grundlagen und Zuständigkeiten und soll klären, welche Anpassungen angesichts der veränderten Bedrohungslage notwendig sind.
Die Frage ist keineswegs theoretisch.
Eine unbekannte Drohne kann über einem militärischen Gelände auftauchen, sich einem Flughafen nähern oder eine Energieanlage überfliegen. Alle drei Situationen können sicherheitsrelevant sein, aber unterschiedliche Behörden betreffen.
Hinzu kommen Eigentumsrechte, Luftfahrtrecht, Polizeirecht und die Gefahr, dass eine Abwehrmassnahme selbst Schäden verursacht.
Eine Drohne einfach vom Himmel zu holen, ist deshalb auch technisch möglicheweise wesentlich einfacher als rechtlich zulässig.
Kritische Infrastruktur gerät stärker in den Fokus
Die Schweiz besitzt eine hochgradig vernetzte Infrastruktur. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz zählt neun Sektoren und insgesamt 27 Teilsektoren zu den kritischen Infrastrukturen des Landes.
Dazu gehören unter anderem Energie, Verkehr, Kommunikation, Gesundheitsversorgung, Finanzwesen, Behörden und öffentliche Sicherheit.
Was kritisch ist, hängt dabei nicht allein von der Grösse einer Anlage ab. Auch eine regionale Trafostation kann für eine Gemeinde entscheidend sein, während zentrale Steuerungssysteme für das Stromnetz nationale Bedeutung haben.
Die zunehmende Diskussion über Drohnen muss deshalb im grösseren Zusammenhang hybrider Bedrohungen gesehen werden. Physische Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und Störungen können sich gegenseitig ergänzen.
Die Abhängigkeit moderner Systeme von Daten und Kommunikation ist dabei eine zusätzliche Schwachstelle. Wie schnell technische Ausfälle ganze Unternehmen oder Versorgungssysteme treffen können, zeigt auch der Hintergrund über die Frage, ob ein digitaler Blackout zum ernsthaften Risiko moderner Infrastruktur werden kann.
Bei militärischen Drohnensystemen gilt dasselbe Prinzip. Sensoren, Steuerung, Kommunikation und Datenverarbeitung müssen als Gesamtsystem funktionieren.
Das Beispiel ADS 15 zeigt die technische Komplexität
Die Schweiz verfügt mit dem ADS 15 bereits über ein grosses Aufklärungsdrohnensystem. Es unterscheidet sich deutlich von den kleinen Drohnen, die derzeit viele militärische Entwicklungen prägen, zeigt aber, wie anspruchsvoll unbemannter Flugbetrieb sein kann.
Im Mai 2026 meldete die Luftwaffe erfolgreiche Flüge im Rahmen der operationellen Erprobung. Dabei wurde unter anderem geprüft, ob das System künftig flexibler von verschiedenen Standorten aus eingesetzt werden kann.
Die Drohne selbst wird weiterhin vom Hauptstandort Emmen gesteuert. Gleichzeitig müssen Personal, mobile Bodensysteme, Infrastruktur und Abläufe an mehreren Orten koordiniert werden.
Eine zentrale Voraussetzung ist eine stabile und sichere Datenübertragung.
Damit wird deutlich: Eine militärische Drohne besteht nicht einfach aus einem Fluggerät mit Kamera. Dahinter steht eine ganze Infrastruktur aus Kommunikation, Sensorik, Bodenstationen, Personal und Luftraumkoordination.
Auch der zivile Schweizer Luftraum wird voller
Das Drohnenthema betrifft längst nicht nur die Armee.
Das Bundesamt für Zivilluftfahrt führt Ende 2026 im Raum Zürich den ersten sogenannten U-Space der Schweiz ein. Das Gebiet befindet sich im kontrollierten Luftraum Zürich und umfasst ungefähr zehn mal 17 Kilometer.
Der Grund ist ausdrücklich das starke Wachstum des Drohnenbetriebs.
U-Space soll den sicheren Betrieb von Drohnen in komplexer werdenden Lufträumen unterstützen. Damit entsteht gewissermassen eine digitale Verkehrsorganisation für unbemannte Luftfahrzeuge.
Diese Entwicklung zeigt das grundsätzliche Problem: Derselbe Luftraum wird künftig von immer mehr unterschiedlichen Nutzern beansprucht. Neben Flugzeugen und Helikoptern bewegen sich dort zivile Drohnen, Behördenplattformen und militärische Systeme.
Je dichter diese Nutzung wird, desto wichtiger werden Identifikation, Koordination und klare Regeln.
Warum künstliche Intelligenz die Entwicklung noch beschleunigt
Drohnen profitieren stark von Fortschritten in anderen Technologiebereichen. Dazu gehören leistungsfähigere Sensoren, kleinere Computer, bessere Batterien und insbesondere künstliche Intelligenz.
KI kann beispielsweise bei der Auswertung grosser Datenmengen, der Navigation oder der Erkennung relevanter Objekte unterstützen. Dadurch können unbemannte Systeme zunehmend Aufgaben übernehmen, bei denen früher eine permanente menschliche Steuerung notwendig war.
Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mensch aus militärischen Entscheidungen verschwinden soll. Gerade bei Entscheidungen mit unmittelbaren Folgen stellen sich erhebliche rechtliche und ethische Fragen.
Für die Schweiz besteht deshalb eine doppelte Aufgabe: technologisch nicht zurückzufallen und gleichzeitig klare Grenzen für den Einsatz neuer Systeme zu definieren.
Das neue Zentrum des VBS soll hier eine wichtige Rolle spielen, weil militärische Anforderungen, technische Entwicklung und praktische Erprobung näher zusammenrücken.
Die Sicherheitsfrage endet nicht am Kasernentor
Die grösste Bedeutung bekommt die Drohnendebatte dort, wo militärische und zivile Sicherheit zusammenkommen.
Energieanlagen, Kommunikationsnetze, Verkehrsknoten und andere wichtige Einrichtungen müssen heute nicht nur gegen klassische Unfälle oder Naturgefahren geschützt werden. Cyberangriffe, Sabotage und neue Formen der Aufklärung gehören ebenfalls zur Risikobetrachtung.
Die Stromversorgung ist dafür ein gutes Beispiel. Ein Ausfall kann Auswirkungen auf Kommunikation, Verkehr, Unternehmen und private Haushalte haben. Die Schweiz baut deshalb verschiedene Reserven und Vorsorgemassnahmen aus. Dazu gehört auch das geplante Reservekraftwerk in Muttenz zur Stärkung der Versorgungssicherheit.
Der Zusammenhang mit Drohnen besteht nicht darin, dass eine konkrete Anlage unmittelbar bedroht wäre. Entscheidend ist die übergeordnete Frage der Resilienz: Kritische Systeme müssen auch dann funktionieren oder rasch wiederhergestellt werden können, wenn eine ungewöhnliche Störung eintritt.
Eine Armee muss technologisch schneller werden
Für die Schweizer Armee könnte dies eine der grössten organisatorischen Herausforderungen sein.
Militärische Grossprojekte werden auf Jahrzehnte ausgelegt. Drohnentechnologie entwickelt sich dagegen teilweise innerhalb weniger Monate weiter.
Das VBS reagiert darauf mit kleineren Beschaffungsserien und kürzeren Zyklen. Das reduziert das Risiko, grosse Mengen eines Systems zu kaufen, das technologisch bereits überholt ist, bevor es vollständig eingeführt wurde.
Gleichzeitig verlangt dieses Vorgehen eine andere Kultur. Truppe, Beschaffung, Forschung und Industrie müssen wesentlich schneller Informationen austauschen.
Genau deshalb ist der geplante Tech Hub mehr als nur ein neues Büro innerhalb des Departements. Er soll zum Bindeglied zwischen militärischem Bedarf und technischer Entwicklung werden.
Die bereits 2024 gegründete Taskforce Drohnen war ein erster Schritt in diese Richtung. Sie bringt verschiedene Stellen des VBS, armasuisse, die Armee und weitere Partner zusammen und untersucht neue Technologien.
Kein Zeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Krieg
Der Begriff «Drohnenkrieg» klingt drastisch. Die neue Strategie bedeutet jedoch nicht, dass die Schweiz von einem unmittelbar bevorstehenden militärischen Konflikt ausgeht.
Sie ist vielmehr eine Reaktion auf eine veränderte europäische Sicherheitslage und auf eine Technologie, die militärisch nicht mehr ignoriert werden kann.
Der Bundesrat hat bereits im Juni die Verteidigungsfähigkeit stärker auf hybride Bedrohungen und Angriffe aus der Distanz ausgerichtet. Das Drohnenbataillon war damals bereits als Bestandteil dieser neuen Struktur vorgesehen.
Mit der Ankündigung vom 27. August wird nun deutlich, wie umfassend dieser Bereich aufgebaut werden soll.
Die entscheidende Frage wird deshalb weniger sein, wie viele Drohnen die Schweiz besitzt.
Wichtiger ist, wie schnell sie neue Technologien verstehen kann, wie gut eigene Systeme in die Truppe integriert werden, ob gegnerische Geräte rechtzeitig erkannt werden können und ob klare Zuständigkeiten für deren Abwehr bestehen.
Eine neue Form militärischer Realität
Panzer, Kampfflugzeuge und Artillerie verschwinden durch Drohnen nicht. Aber sie operieren zunehmend in einer Umgebung, in der Beobachtung aus der Luft allgegenwärtig sein kann und Informationen innerhalb kürzester Zeit weitergegeben werden.
Das verändert Ausbildung, Tarnung, Kommunikation und Schutz.
Für eine Milizarmee wie die schweizerische bedeutet dies gleichzeitig eine Chance. Wissen aus Hochschulen, Start-ups und Technologieunternehmen kann über Milizangehörige direkt in die Armee gelangen.
Ob dieser Vorteil tatsächlich genutzt werden kann, hängt davon ab, wie beweglich die neuen Strukturen werden.
Mit dem Zentrum Unbemannte Systeme, der neuen Rekrutenschule, dem Drohnenbataillon und kürzeren Beschaffungszyklen hat das VBS dafür nun einen klaren Rahmen geschaffen.
Die Schweiz beginnt damit nicht bei null. Doch die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung zwingt sie, wesentlich schneller zu lernen als bei klassischen Rüstungsprojekten.
Der Himmel über der Schweiz wird deshalb nicht nur voller. Er wird auch sicherheitspolitisch wichtiger.
Und die Frage, wer eine Drohne fliegt, was sie beobachtet und wie sie im Ernstfall gestoppt werden kann, dürfte in den kommenden Jahren zu einem festen Bestandteil der Schweizer Sicherheitsdebatte werden.
Quelle: belmedia-Redaktion
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