Berge

80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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Spannung bis zum Schluss beim Weltcup in Locarno: Fosser triumphiert im Knockout-Sprint

Der KO-Sprint in Locarno blieb spannend bis zum Schluss. Sogar nach dem Zieleinlauf wurde noch wegen einer möglichen Disqualifikation und Rempeleien diskutiert. Am Ende gewannen aber mit dem Norweger Kasper Harlem Fosser und der Dänin Hedvig Valbjörn Gydesen die dominierenden Figuren des Wochenendes. Simona Aebersold lief auf den zweiten Rang. Simona Aebersold sah im Final lange wie die sichere Siegerin aus. Sie dominierte das Feld mit den Finalistinnen von der Spitze aus. Am Ende musste sie sich aber der Dänin Hedvig Valbjörn Gydesen knapp geschlagen geben, wobei dieser Sprint dem Namen Knockout alle Ehre machte: Es wurde mit Ellbogen und vollem Körpereinsatz gekämpft. "Meiner Meinung nach war es zu viel Körperkontakt», sagte die zweitplatzierte Simona Aebersold im Ziel. Aber auch: "Ich bin selber schuld, dass ich meine Konkurrentin noch einmal habe aufkommen lassen."

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