Sport & Spiel

Lugano stoppt Zug – Aebischer entscheidet Overtime-Krimi

Der HC Lugano fügt dem EV Zug die erste Niederlage der neuen National-League-Saison zu. Die Tessiner gewinnen in der Cornèr Arena mit 3:2 nach Verlängerung und drehen dabei zweimal einen Rückstand. David Aebischer entscheidet die Partie nach 88 Sekunden in der Overtime. Zug geht bereits in der 7. Minute in Führung: Sven Senteler trifft in Unterzahl nach Vorarbeit von Vinzenz Rohrer zum 1:0. Lugano antwortet im Mitteldrittel durch Luca Fazzini, doch Jan Kovar bringt den EVZ neun Sekunden vor der zweiten Pause im Powerplay erneut nach vorne. Im Schlussdrittel gleicht Alessio Bertaggia in der 44. Minute nach Vorarbeit von Calvin Thürkauf zum 2:2 aus. Danach hält Niklas Schlegel Lugano mit mehreren wichtigen Paraden im Spiel. In der Verlängerung trifft Fazzini zunächst das Gehäuse, Aebischer reagiert am schnellsten und schiebt den Abpraller zum 3:2 ein.

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Ambri sackstark in Biel – Järventie entscheidet wilden Schluss mit 4:3

Der HC Ambri-Piotta setzt seinen starken Saisonstart fort und gewinnt beim EHC Biel mit 4:3. Die Leventiner drehen im Schlussdrittel einen 1:2-Rückstand, müssen nochmals den Ausgleich hinnehmen und schlagen dann in der 59. Minute durch Roby Järventie entscheidend zu. Damit holt Ambri im vierten Saisonspiel bereits den dritten Sieg. Ambri geht in der 13. Minute durch Nate Schnarr im Powerplay 1:0 in Führung. Biel antwortet nur drei Minuten später durch Toni Rajala, ehe Marcus Sylvegard die Seeländer im Mitteldrittel erstmals nach vorne bringt. Nach 40 Minuten führt Biel 2:1. Im Schlussdrittel dreht Ambri jedoch mächtig auf. Zaccheo Dotti gleicht in der 49. Minute zum 2:2 aus, nur 20 Sekunden später trifft Dario Wüthrich zum 3:2. Biel kommt durch Dario Zwerger nochmals zurück, doch 69 Sekunden vor Schluss entscheidet Järventie die Partie mit seinem Treffer zum 4:3 endgültig zugunsten der Tessiner.

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Biel empfängt Ambri – Skinner-Frage und Joly-Form im Fokus

Der EHC Biel empfängt am Dienstagabend den HC Ambri-Piotta in der Tissot Arena. Die Seeländer haben aus ihren ersten beiden Meisterschaftsspielen vier Punkte geholt, während Ambri nach drei Partien bei fünf Zählern steht. Im Zentrum stehen dabei zwei prominente Namen: Jeff Skinner auf Bieler Seite und Ambris bisher vierfacher Torschütze Michael Joly. Biel startete mit einem 4:2-Heimsieg gegen Fribourg-Gottéron in die Saison und holte anschliessend beim 3:4 nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers immerhin einen weiteren Punkt. Ambri gewann zum Auftakt 3:2 nach Penaltyschiessen in Ajoie, schlug danach die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:3 und kassierte beim 1:4 in Lausanne die erste Niederlage. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Für Biel ist es bereits das dritte Meisterschaftsspiel in Serie in der Tissot Arena, während Ambri nach der Niederlage in Lausanne auswärts unmittelbar reagieren will. Beide Teams gehen mit einer Niederlage aus ihrem jüngsten Spiel in das Direktduell.

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Lugano fordert den formstarken EV Zug – Tatar erneut im Fokus

Der HC Lugano empfängt am Dienstagabend den EV Zug in der Cornèr Arena. Während die Tessiner nach zwei Meisterschaftsspielen bei drei Punkten stehen, reist Zug mit dem Punktemaximum und einem Torverhältnis von 11:2 ins Tessin. Besonders im Fokus steht Tomáš Tatar, der zuletzt beim 6:2 in Davos gleich viermal traf. Lugano startete mit einem 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette in die neue National-League-Saison, musste sich danach aber beim EHC Kloten deutlich mit 2:5 geschlagen geben. Zug dagegen gewann zunächst 5:0 in Lausanne und setzte sich anschliessend 6:2 beim HC Davos durch. Die Ausgangslage verspricht deshalb ein interessantes Duell. Lugano will vor eigenem Publikum auf die Niederlage in Kloten reagieren, während der EVZ den starken Saisonstart bestätigen und auch im dritten Auswärtsspiel punkten möchte.

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Ambri und Rapperswil zeigen Interesse an Patrick Petrini – Langnau will verlängern

Patrick Petrini könnte im Hinblick auf die Saison 2027/28 zu einer interessanten Personalie auf dem Schweizer Transfermarkt werden. Der Vertrag des 24-jährigen Stürmers bei den SCL Tigers läuft nach der aktuellen Saison aus. Wie aus dem Emmental durchsickert, möchten die Tigers ihren Eigengewächs-Spieler halten – gleichzeitig sollen der HC Ambri-Piotta und die Rapperswil-Jona Lakers Interesse zeigen. Eine Entscheidung ist nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers noch nicht gefallen. Langnau möchte Petrini nach Möglichkeit weiter an den Klub binden, während sich auch andere National-League-Teams mit seinem Profil beschäftigen. Besonders Ambri ist dabei naheliegend: Petrini stammt aus dem Tessin und wurde in der Nachwuchsorganisation der Leventiner ausgebildet. Der Rechtsschütze trägt bei den Tigers die Nummer 94 und steht seit 2020 im Kader der ersten Mannschaft. Sein aktueller Vertrag läuft offiziell bis zum Ende der Saison 2026/27. Damit könnte Petrini ab kommendem Frühjahr frei über seine Zukunft entscheiden, sofern es vorher nicht zu einer Verlängerung kommt.

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Lugano muss auch gegen Luzern auf Pihlström verzichten

Der FC Lugano muss im nächsten Super-League-Spiel gegen den FC Luzern weiterhin ohne Elias Pihlström auskommen. Der schwedische Stürmer wurde nach seinem Platzverweis gegen den FC St. Gallen für zwei Partien gesperrt. Eine Sperre hat der 20-Jährige beim 4:0-Auswärtssieg in Lausanne bereits verbüsst. Pihlström war beim 4:1-Heimsieg gegen St. Gallen zunächst mit zwei Treffern einer der auffälligsten Lugano-Spieler, ehe er kurz nach der Pause wegen eines groben Foulspiels die rote Karte sah. Die Swiss Football League verhängte daraufhin eine Sperre für zwei Meisterschaftsspiele. Damit fehlte Pihlström bereits am vergangenen Sonntag in Lausanne. Lugano gewann auch ohne ihn mit 4:0 und stellte dabei einen neuen Vereinsrekord auf. Die Tessiner sind inzwischen seit 18 Pflichtspielen ungeschlagen und führen die Super League nach neun Runden mit 25 Punkten an.

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Ambri bangt vor Biel-Spiel um Roby Järventie

Der HC Ambri-Piotta muss vor dem Auswärtsspiel beim EHC Biel um Roby Järventie bangen. Der finnische Stürmer ging angeschlagen aus der 1:4-Niederlage in Lausanne hervor. Ob er am Dienstag in der Tissot Arena eingesetzt werden kann, soll kurzfristig entschieden werden. Järventie gehört zu den auffälligsten Neuzugängen der Leventiner und hatte bereits in der Vorbereitung sowie zum Saisonstart offensive Akzente gesetzt. Sein möglicher Ausfall würde Trainer Jussi Tapola deshalb zu Anpassungen in den Sturmreihen zwingen. Im Training reagierte Ambri bereits auf die Unsicherheit. In der Formation mit Nathan Schnarr und Tommaso De Luca wechselten sich Inti Pestoni und Diego Kostner ab. Petr Kodytek blieb derweil im Block mit André Heim und Michael Joly.

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Lugano schreibt Geschichte – 4:0 in Lausanne bringt neuen Vereinsrekord

Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Lauf fort und schreibt Vereinsgeschichte. Die Tessiner gewinnen auswärts beim FC Lausanne-Sport klar mit 4:0 und bleiben damit im 18. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Noch nie zuvor gelang Lugano eine derart lange Serie ohne Niederlage. Mit dem Erfolg an der Tuilière baut die Mannschaft von Mattia Croci-Torti gleichzeitig ihre Führung in der Super League deutlich aus. Nach neun Meisterschaftsspielen steht Lugano bei 25 Punkten und weist eine Bilanz von acht Siegen und einem Unentschieden auf. Die ersten Verfolger Young Boys und Sion stehen nach neun Partien bei jeweils 19 Punkten. Für Lausanne verschärft sich die schwierige Situation dagegen weiter. Die Waadtländer bleiben nach neun Runden bei sechs Punkten und stehen am Tabellenende. Besonders bitter: Ausgerechnet gegen den bislang stärksten Gegner der Liga gelingt der Mannschaft von Luka Elsner keine Reaktion auf die zuletzt enttäuschenden Resultate.

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Biel bangt um Jeff Skinner – Topskorer verletzt sich beim Treffer gegen Langnau

Der EHC Biel bangt um Jeff Skinner. Der prominente Neuzugang verletzte sich beim 3:4 nach Penaltyschiessen gegen die SCL Tigers ausgerechnet bei der Aktion zu seinem Treffer zum 1:2 und konnte die Partie danach nicht fortsetzen. Wie lange der 34-jährige Kanadier ausfallen wird, ist derzeit noch offen. Skinner brachte Biel in der 25. Minute zurück ins Spiel. Nach Zuspiel von Miro Stampfli verkürzte er gegen Langnau auf 1:2, nachdem Dario Allenspach und Saku Mäenalanen die Tigers früh mit zwei Toren in Führung gebracht hatten. Kurz nach seinem Treffer verschwand Skinner jedoch in der Kabine und kehrte nicht mehr auf das Eis zurück. Nach den bisherigen Informationen kam es bei der betreffenden Aktion zu keinem direkten gegnerischen Einwirken. Trainer Christian Dubé konnte nach der Partie noch keine Diagnose nennen. Weitere Untersuchungen sollen am Montag, 21. September, Klarheit über die Verletzung und eine mögliche Ausfalldauer bringen. Für Biel kommt die Ungewissheit zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Bereits am Dienstagabend steht in der Tissot Arena das nächste National-League-Spiel gegen den HC Ambri-Piotta an.

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Leader Lugano vor Härtetest – Lausanne will Negativserie stoppen

Der FC Lugano will seinen beeindruckenden Saisonstart heute auch beim FC Lausanne-Sport fortsetzen. Die Tessiner gastieren um 16.30 Uhr als ungeschlagener Tabellenführer in der Tuilière. Lausanne wartet dagegen seit Anfang August auf einen Sieg in der Super League und benötigt dringend Punkte. Lugano hat aus den ersten acht Meisterschaftsspielen starke 22 Punkte geholt – sieben Siege und ein Unentschieden. Zuletzt bezwang die Mannschaft von Mattia Croci-Torti den FC St. Gallen mit 4:1, davor gab es ein 2:2 gegen die Young Boys und einen 3:1-Auswärtserfolg beim FC Basel. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Sion beträgt vor der neunten Runde vier Punkte. Lausanne steht mit sechs Punkten am Tabellenende. Aus den letzten fünf Ligaspielen holten die Waadtländer nur einen Zähler. Zusätzlich fehlt mit Olivier Custodio eine wichtige Führungsfigur: Der Captain fällt aufgrund einer Oberschenkelverletzung mehrere Wochen aus. Mehr zu seiner Situation gibt es im Beitrag über Custodios Verletzung und die Folgen für Lausanne.

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Heim bis 2032? Ambri will Center langfristig binden – Gespräche laufen

Beim HC Ambri-Piotta zeichnet sich die nächste wichtige Personalentscheidung ab. Nach Informationen von sportaktuell.ch aus der Leventina möchten die Tessiner André Heim langfristig über seinen 2027 auslaufenden Vertrag hinaus halten. Die Gespräche laufen bereits – im Raum steht sogar eine Lösung, die den Schweizer Center bis 2032 an Ambri binden könnte. Noch ist allerdings nichts unterschrieben. Heim soll nach unseren Informationen auch bei anderen Klubs aus der National League ein Thema sein. Konkrete Namen dringen bislang nicht nach aussen, doch ein Schweizer Center seines Formats dürfte auf dem Markt kaum unbeachtet bleiben. Ambri möchte deshalb offenbar früh Klarheit schaffen und verhindern, dass sich die Konkurrenz in den kommenden Monaten intensiver einschaltet. Die Ausgangslage des HCAP ist dennoch gut. Heim fühlt sich nach Informationen aus seinem Umfeld in der Leventina sehr wohl und kann sich grundsätzlich eine weitere Zukunft bei den Biancoblù vorstellen. Das passt zur aktuellen Personalstrategie des Klubs: Ambri versucht mehrere Leistungsträger frühzeitig zu binden und arbeitet beispielsweise auch bei Dario Wüthrich bereits langfristig an einer Lösung.

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Bellinzona startet mit zwei Siegen – Hedlund entscheidet gegen Arosa

Die GDT Bellinzona Snakes setzen ihren überraschend starken Start in die neue Swiss-League-Saison fort. Die Tessiner bezwingen den EHC Arosa im Centro Sportivo mit 4:2 und feiern damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel. William Hedlund erzielt im Schlussdrittel den entscheidenden Treffer und steht nach zwei Partien bereits bei fünf Skorerpunkten. Arosa geht vor 200 Zuschauern zunächst in Führung. Nicolas Warmbrodt nutzt in der 13. Minute eine Überzahlsituation zum 0:1. Bellinzona findet im Mitteldrittel die passende Antwort: Aris Conceprio gleicht in der 34. Minute aus, nur 113 Sekunden später dreht Dean Schwenninger die Partie mit dem 2:1. Die Snakes bestätigen damit ihren gelungenen Meisterschaftsauftakt. Bereits am Donnerstag hatte Bellinzona nach einem 0:2-Rückstand den EHC Basel mit 5:4 nach Penaltyschiessen bezwungen. Nach zwei Heimspielen stehen die Tessiner bei fünf Punkten und führen die noch junge Swiss-League-Tabelle an.

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Lausanne holt ersten Saisonsieg – Brännström trifft doppelt gegen Ambri

Der Lausanne HC hat im dritten Anlauf den ersten Sieg der neuen National-League-Saison eingefahren. Die Waadtländer bezwingen den HC Ambri-Piotta in der Vaudoise Aréna mit 4:1. Erik Brännström trifft doppelt, während der junge Ewan Huet bei seinem ersten Saisonauftritt im Lausanner Tor überzeugt. Lausanne legt vor 9’329 Zuschauern die Grundlage bereits im Startdrittel. Brännström eröffnet in der 14. Minute das Skore, Axel Simic erhöht vier Minuten später nach Vorarbeit von Drake Caggiula auf 2:0. Im Mittelabschnitt sorgt Damien Riat mit einem wuchtigen Abschluss in Überzahl für das 3:0. Für Ambri endet damit der starke Saisonstart mit der ersten Niederlage. Die Leventiner hatten zunächst Ajoie nach Penaltyschiessen bezwungen und danach beim 6:3 gegen die Rapperswil-Jona Lakers überzeugt. In Lausanne reicht der Anschlusstreffer von Michael Joly im Schlussdrittel jedoch nicht für eine Wende.

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National League: Sechs Spiele am Samstag – ZSC empfängt Servette

Die National League geht am Samstag mit sechs Partien weiter. Sämtliche Begegnungen beginnen um 19.45 Uhr. Im Fokus steht das Duell zwischen den noch makellosen ZSC Lions und dem weiterhin sieglosen Genève-Servette HC. Die Zürcher haben ihre ersten beiden Saisonspiele gewonnen: Auf das 5:3 gegen den SC Bern folgte am Freitag ein 4:3 bei den SCL Tigers. Ambri-Piotta und Kloten stehen ebenfalls bei fünf Punkten und sind noch ungeschlagen. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei Lausanne und Genève-Servette, die nach zwei Partien weiterhin ohne Punkt dastehen. Heute kommt es unter anderem zu Lausanne–Ambri, Davos–Zug, Biel–Langnau, Rapperswil-Jona–Fribourg, Ajoie–Kloten und ZSC–Servette. Die Resultate der Freitagsrunde haben dabei mehrere interessante Ausgangslagen geschaffen. Einen Überblick über die zweite Meisterschaftsrunde gibt es in unserer Vorschau auf die sechs Freitagsspiele der National League.

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Audrey Werro ist neue Weltnummer 1 über 800 Meter

Audrey Werro hat einen weiteren historischen Meilenstein erreicht. Die 22-jährige Freiburgerin führt erstmals das offizielle World Ranking von World Athletics über 800 Meter an. Noch nie zuvor stand eine Schweizer Athletin in ihrer Disziplin an der Spitze dieser Wertung. In der am 15. September aktualisierten Rangliste kommt Werro auf 1434 Punkte und verdrängt die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson mit 1427 Punkten auf Rang 2. Femke Broeders-Bol folgt mit 1389 Punkten auf dem dritten Platz. Noch aussergewöhnlicher: In der europäischen Gesamtwertung über alle Leichtathletik-Disziplinen ist Werro ebenfalls die Nummer 1, weltweit liegt sie im Overall-Ranking auf Position 5. Den entscheidenden Schub für die neue Spitzenposition brachte ihr Sieg bei den World Athletics Ultimate Championships in Budapest. Dort setzte sich Werro in 1:55,88 Minuten gegen Hodgkinson und Broeders-Bol durch. Über diesen letzten grossen Triumph ihrer aussergewöhnlichen Freiluftsaison haben wir bereits ausführlich berichtet: Audrey Werro krönt Traumsaison mit Sieg in Budapest.

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Schweiz liegt nach Niederlagen von Wawrinka und Stricker 0:2 zurück

Die Schweiz steht im Davis-Cup-Duell mit Brasilien vor einer schwierigen Aufgabe. Dominic Stricker unterlag João Fonseca nach gewonnenem Startsatz mit 6:4, 3:6, 2:6, anschliessend verlor Stan Wawrinka gegen Gustavo Heide mit 6:4, 6:7 (4:7), 4:6. Damit führt Brasilien nach dem ersten Tag in Rio de Janeiro mit 2:0. Stricker verlangte dem Weltranglisten-29. Fonseca zunächst alles ab und sicherte sich den ersten Satz. Der Brasilianer steigerte sich danach aber deutlich und drehte die Partie in zwei Stunden. Wawrinka war wenig später sogar nahe am zweiten Schweizer Punkt: Der 41-Jährige gewann den ersten Satz und führte im Tiebreak des zweiten Durchgangs 4:1, ehe Heide sechs Punkte in Serie holte und später nach insgesamt 2:37 Stunden den Sieg perfekt machte. Die Schweiz benötigt am Samstag nun drei Siege in Serie, um doch noch in die Davis-Cup-Qualifiers 2027 einzuziehen. Zunächst sind Jakub Paul und Stricker im Doppel gegen Orlando Luz und Rafael Matos vorgesehen. Bereits vor dem Duell hatten wir über Fonsecas schwierige Vorbereitung und das Auftaktspiel gegen Stricker berichtet.

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Heed mit vier Punkten – Ambri schlägt Rapperswil 6:3

Der HC Ambri-Piotta legt einen starken Saisonstart hin. Die Leventiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Gottardo Arena mit 6:3 und holen nach dem Auftakterfolg bei Ajoie auch im zweiten Meisterschaftsspiel Punkte. Überragender Mann des Abends ist Verteidiger Tim Heed mit einem Tor und drei Assists. Ambri legt vor 6'181 Zuschauern furios los. Petr Kodytek trifft bereits nach 1:55 Minuten zum 1:0, nur 32 Sekunden später erhöht Nathan Borradori auf 2:0. Im ersten Powerplay lenkt Michael Joly einen Abschluss von Heed zum 3:0 ab. Victor Rask verkürzt zwar für die Lakers, doch noch vor der ersten Pause stellt Heed mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Im zweiten Drittel erhöht Joly in doppelter Überzahl auf 5:1 und erzielt damit seinen zweiten Treffer des Abends. Rapperswil reagiert durch Luca Capaul und Emil Djuse? Nein: Jensen trifft zehn Sekunden vor der zweiten Pause zum 5:3 und bringt nochmals Spannung in die Partie. Ambri bleibt im Schlussdrittel jedoch stabil und macht durch Aris Häfliger endgültig alles klar. Nach dem 3:2 nach Penaltyschiessen beim HC Ajoie feiern die Leventiner damit den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel.

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Canonica nach Check gegen Müller gesperrt – Lugano ohne ihn in Kloten

Der HC Lugano muss am Freitagabend beim EHC Kloten auf Lorenzo Canonica verzichten. Der 23-jährige Stürmer ist vom Schweizer Eishockeyverband nachträglich für eine Partie gesperrt worden. Sanktioniert wird sein Check gegen Nicolas Müller beim 6:3-Heimsieg gegen Genève-Servette. Die Szene ereignete sich am Dienstag in der Cornèr Arena und blieb während der Partie ohne Strafe gegen Canonica. Der Lugano-Stürmer checkte Müller in die Bande, der Genfer konnte zunächst weiterspielen. Inzwischen steht jedoch fest, dass sich Müller bei der Aktion am Oberkörper verletzt hat. Der 26-Jährige fehlt Genève-Servette mindestens während des gesamten Wochenendes. Für Canonica hat die nachträgliche Beurteilung unmittelbare sportliche Folgen. Er darf beim Auswärtsspiel des HC Lugano gegen den EHC Kloten am Freitag um 19.45 Uhr nicht eingesetzt werden. Im 6:3-Sieg gegen Genève-Servette hatte Canonica zuvor auch sportlich für Aufsehen gesorgt und im Mitteldrittel das zwischenzeitliche 3:2 für die Tessiner erzielt.

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